S. 132 – 138 (Bibliophilins Notizen)

* Korruption * Waffenhandel * Schmiergelder * Politik * Gary wird zu seinem Großvater gebracht, bei dem er sich wohl fühlt * Sindiswa fühlt sich dafür mit ihren Freuden am wohlsten, was mich überhaupt nicht wundert. *

„Die beste Zeit ist jetzt.“ Ja, das wissen wir bereits.

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S. 110 – 118 (Bibliophilins Notizen)

Steve kämpft für die Alphabetisierung, was ich sehr nobel finde.

*

Eine Party ist in vollem Gange und ich bin unheimlich froh, nicht dabei sein zu müssen.

*

Gordimer ist sehr verbissen an manchen Themen (Analsex, Homosexuelle, Delphinmänner) und wiederholt sich oft. Möchte sie durch die Wiederholungen hervorheben, was ihr wichtig ist und was sie beschäftigt?

S. 100 – 109 (Bibliophilins Notizen)

Ich mag diesen Abschnitt. Auch wenn andere hier Einiges zu kritisieren haben, habe ich mich auf diesen Seiten treiben lassen. Ich möchte nicht interpretieren. Das tun meine KollegInnen hier zur Genüge. Ich möchte auch nicht alles wiederholen. Ich möchte allerdings meine Lieblingsstelle (S. 109) zeigen, die unter anderem fragwürdige? Interpunktion beinhaltet, worüber wir uns immer wieder ärgern 😉
Außerdem Unsensibilität von Steve und die verschiedenen Nuancen der Beziehung zwischen Steve und Jabu. Und ein bisschen Liebe obendrauf.

S. 88 – 99 (Bibliophilins Notizen)

Eine andere Zeit.

Mir schwirrt der Kopf. Ich lese jeden Tag ein bisschen von dem, was Gordimer sich ausgedacht hat. Jedes Mal serviert sie mir Sätze und Situationen, die mir unverständlich sind, um gleich danach spannende Abschnitte zu schreiben. Die Beschreibung der Studentenproteste gegen die Studiengebühren finde ich gelungen. Den inneren Kampf von Steve auch. Was kommt als nächstes?

Für die Prinzipien, nach denen man lebt, gibt es nur eine Zeit, immer.

S. 80 – 87 (Bibliophilins Notizen)

Es ist noch zu früh fürs Eis.

Ich mag, dass Gordimer immer wieder Sätze in ihren Text rein streut, die wichtig und bedeutsam sind, die aber fast wie nebenbei gesagt werden. Sie sind wie kleine Zentren, auf die die anderen Sätze und Gedanken aufgebaut werden. Sie zu lesen, ist wie nach anstrengenden Aufgaben, wieder zu Atem zu kommen.

Der Kampf ist nicht vorbei.

S. 70 – 79 (Bibliophilins Notizen)

Ich verspüre eine gewisse Sympathie für Jabu, eine Frau, die aus einem Ghetto stammt, gebildet ist, weiß was sie will, in ihren Studentenjahren Marihuana geraucht hat und die für ihre Überzeugung kämpft.
Die Sympathie lässt wieder nach, als ich Jabus zweifelhafte Gründe kennen lerne, einen Sohn zu bekommen. Und wenn ich darüber lese, dass ihre Tochter „eine Reproduktion ihrer selbst“ ist…

*

Ich stelle es mir sehr mühsam vor, sich mit jemandem auf diese Weise zu unterhalten, wie das Jabu und Steve praktizieren.

*

Ich bin gespannt, was die Autorin auf den nächsten Seiten für uns bereit hält.

S. 56 – 69 (Bibliophilins Notizen)

Einige Wiederholungen, ein paar neue Informationen, ein Wirrwarr an Gedanken, gewisse Kälte. Manchmal habe ich das Gefühl, dass Gordimers Protagonisten ihre Schöpferin wütend machen, dass sie sie nicht mag. Warum schreibt sie dieses Buch? Worum geht es ihr?

*

„Selbstbewusste Brüste“. Das finde ich witzig.

*

Ich frage mich, ob die Autorin auch anders über Sex und Liebe schreiben kann als nur in diesen Tönen:


Mit einem Gruß an Atalante: (ich musste einfach an Dich denken)