S. 188-225 (Wortgalerie)

Das war der bisher längste Abschnitt und gleichzeitig mit Abstand der beste – sowohl inhaltlich aus auch stilistisch. Darauf habe ich seit Beginn des Romans gewartet. Der Erzähler stoppt die schnellen Kamerafahrten und –wechsel der letzten Abschnitte und stellt das Objektiv scharf, verweilt noch immer bei Steve und dem Kongress in London. Bereits als Lindsay Wilson zum ersten Mal erwähnt wird, ahnte ich, worauf es hinauslaufen wird.

Die Menschen und die Handlungen wirken lebendiger und bekommen endlich mehr Raum. Nicht nur das, es ist auf einmal Platz für andere Thema: Es geht um Klatsch, ums Ausgehen, Triviales und Alltägliches – und nicht um Politik. Umso interessanter ist es zu sehen, dass Steve seine Gedanken an Politik während der Autofahrt mit Lindsay unterdrücken muss. Das zeigt, wie sehr diese Themen in Südafrika und seinem Leben verwurzelt sind.

Ich hoffe, es folgen mehr solcher längere Abschnitte, denn so konnte ich mich deutlich besser in die Handlung hineinfinden. Die Figuren, vor allem Steve, wurde/n lebendiger, z.B.  als er reflektiert, welche Bedeutung der Sex mit Lindsay für ihn hat.

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