Verklemmungen

Jabus Besuch bei ihrem Vater wirkt auf mich wie eine Audienz beim Patriarchen. Ihr Versuch über Zuma zu sprechen scheitert kläglich. Jabu traut sich nicht die Wahrheit zu sagen, genauso wie sie damals nicht hinterfragte, mit welchem Recht Baba über das Schicksal Wethus verfügt.

„…aber Jabu hatte nicht die Zeit und nicht die Absicht, ein Wort des Unbehagens darüber zu verlieren, dass die Frau fern der Heimat leben musste.“ S. 162

Ebenso traut sie sich nicht die ungeheuerliche Rechtfertigung Zumas zu wiederholen. Ein weiteres Mal frage ich mich, wer hier verklemmt ist, Baba und Jabu, oder ihre immerhin 88-jährige Erfinderin?

Die gleiche Frage stellte sich mir bei ihrer Erwähnung von Marcs Einzug bei Isa. Die Zusatzerklärung „Nicht in Frauenkleidern, als eine Frau wie sie. Sondern als Mensch wie sie.“ ist unnötig.

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