Tiefpunkte

Da dieser Abschnitt von einigen als Tiefpunkt des Romans empfunden wurde, frage ich mich, ob nicht Steve und Jabu auf einen Tiefpunkt in ihrem nicht mehr ganz so neuen freien Leben zusteuern, und zwar sowohl auf öffentlicher als auch auf privater Ebene:

Die Schulkommission wird im Bildungsministerium mit Floskeln und „Euphemismen“ abgespeist und auf einer Party, auf die man gern verzichten möchte, sieht sich Jabu mit den Vorurteilen von Isa konfrontiert, auf die sie keine konkrete Antwort weiß. „Wer war sie denn, darüber etwas zu sagen“.

Der Roman scheint sich der Jetzt-Zeit anzunähern. Es gibt keine Zeit wie diese, und diese zeichnet sich durch die „Scheinheiligkeit der Frommen und die fehlende Aufklärung der Revolutionäre“ (um Atalantes treffende Worte zu wiederholen) aus.

Da kann man schon gerne einmal das Buch an die Wand pfeffern. Fragt sich nur, warum…

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