Autorität

Zwei bezeichnende Stellen, in denen es um die Autorität zweier Personen des Romans geht, jeweils im Zusammenhang mit einer Demonstration.

Im ersten Fall stellt sich Jabus Vater, Elias Siphiwe Gumede, zwischen die Polizei und Schüler, die ihre Solidarität mit dem Aufstand von Soweto (1976) bekunden:
jedenfalls stand er mit dem Rücken zum Toyi Toyi der skandierenden Jungen, die Arme vor ihnen ausgestreckt wie ein Schutzschild, und der Sergeant, seltsam verunsichert von der alten Autorität, nahm die gleiche Haltung ein, allerdings um seine Männer zurückzuhalten. (S. 42)

Knapp 30 Jahre später befindet sich Steve inmitten eines Studentenprotests gegen Studiengebühren, doch sein Versuch, zwischen Polizei und Demonstranten zu schlichten, bleibt frommer Wunsch:
Kämpf dich nach vorn durch (als wäre das möglich) und dann, als Weißer, die alte Autorität, die immer die höchste war, fordere die Polizei auf, den Angriff einzustellen? (S. 96)

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