*88-99 (aus.gelesen)

2004, im jahr der dritten freien wahl (eine nachgeradezu chinesisch anmutende Zeitbestimmung) wird die wahl der schule für sindiswa aktuell. im prinzip natürlich wollen die eltern ihre tochter („..das subjekt der überlegungen..“) auf die staatliche schule schicken, schließlich haben sie ja für die abschaffung von privilegien gekämpft. aber… tja, man kann es sich nicht immer aussuchen, man will ja letztlich das beste für das kind („..das Kind muss das Recht haben, an erster Stelle zu stehen, vor der Orthodoxie der Prinzipien aus Zeiten des Kampfes…„) und so fällt die wahl dann doch auf eine privilegierte schule, die von einem förderer jubas (seinerseits abkömmling von griechen, die vor der besetzung des landes durch hitler-deutschland geflohen sind) geleitet wird.

an der uni haben sich die verhältnisse noch nicht geändert, der kampf muss zwar weitergehen, aber er kommt nicht in die pötte, weil sich jeder davor drücken will, die initiative zu übernehmen. doch dann wird dem lehrkörper die initiative abgenommen: es kommt zu studentenunruhen gegen gay-bashing und studiengebühren. soll er oder soll er nicht teilnehmen? steve ist unschlüssig, schließlich aber treibt es ihn doch auf die straße und auch wieder zurück in sein amtszimmer… denn schließlich: „für wen zum teufel hält er sich.“ [das fehlende fragezeichen ist kein fehler meinerseits].

ja, ja, im busch, unter den genossen, da waren die fronten klar, hier und jetzt, im frieden, verschieben sie sich und verschwimmen.

die proteste selbst werden durch massiven einsatz von polizeikräften aufgelöst.

..Eine ungeordnete Auflösung setzt ein. In dem Versuch, die Zersprengung aufzuhalten, bilden sich einige kleinere Gruppen neu, der Campus ist gezeichnet von Zerstörung…

letztlich aber: „..Dekan, Vizekanzler, Kollegium und Studentenvertreter wurden zu einem Gespräch geladen, bei denen es den Studierenden gelang, die Universität wegen brutalen Polizeieinsatzes und Verhaftungen zu verurteilen; und Dekan und Kollegium gelang es, die Zerstörung universitärer Einrichtungen auf dem Campus durch die Studierenden zu verurteilen…“ aber spesen nichts gewesen..

von welcher haft ist hier die rede (S. 95)?

die übersetzung macht den text anscheindend manchmal holpriger als er ist, aber mein englisch ist auch nur rudimentär… beispiel:
übersetzung (s. 97 oben): „er gelangt – entrinnt? – zum Mitarbeiterparkplatz; wenige Autos, unbeschädigt
im englischen original liest sich das flüssiger: „… few cars, no damage done to them

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