S. 70 – 79

Wir erfahren in diesem Abschnitt etwas mehr über Jabu, ihren beruflichen Werdegang und die Entscheidung ein zweites Kind zu bekommen. All dies rafft Nadine Gordimer auf nicht einmal zehn Seiten. Wichtige Entscheidungen, Brüche im Leben, Wendepunkte – es wird alles irgendwie im Zeitraffer abgehandelt. Nüchtern. Ohne Emotionen. Was bei mir dazu führt, dass mir die Personen seltsam fremd bleiben. Jabu und Steve wirken auf mich wie zwei Statisten, wie zwei Marionetten von Nadine Gordimer.

Natürlich spielt auch die Revolution erneut eine Rolle, wirkt dabei aber fast eher wie ein ständig wiederholtes Klischee.

Sprachliche stolpere ich immer wieder über Sätze, die rausfallen und mir Magenschmerzen machen: eine Frau wird zwangsgeräumt, männliche Geliebte, die den Anus das Beste finden.

Nein, irgendwie haben Nadine Gordimer und ich noch nicht zusammengefunden.

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Ein Gedanke zu „S. 70 – 79

  1. Nadine Gordimer und ich haben auch noch nicht zusammengefunden… Manchmal denke ich, dass ich endlich am Text Gefallen finde, aber dann kippt dieses Gefühl wieder. Schade…

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