S. 48 – 55 (Bibliophilins Notizen)

Die Maximen von Jabus Vater:

Ansonsten geht es mir wie Klappentexterin und Buzz Aldrin – ich verstehe sehr wenig…

Advertisements

8 Gedanken zu „S. 48 – 55 (Bibliophilins Notizen)

  1. Das beruhigt mich ungemein, liebe Bibliophilin. Wenngleich es natürlich sehr schade ist, dass uns vielleicht dadurch wichtige Dinge entgehen könnten und wir mehr Lücken sehen als Zusammenhänge und Inhalte. LG, Klappentexterin

    • Dafür haben wir ganz viele Mitstreiter, die mehr verstehen als wir und die das so schön erklären 😉
      Nein, Spaß bei Seite – ich finde das gerade recht ermüdend, dass ich manche Stellen so gar nicht vertsehe und dann wiederum manche Abschnitte sehr verständlich sind.
      LG zurück

      • Ich bin erleichtert, in meinem Nichtverstehen nicht alleine zu sein. Die beiden von dir ausgewählten Textstellen habe ich auch als wichtig empfunden, auch wenn ich finde, dass die Verwendung von Phrasen bei Gordimer fasst schon ein bisschen zu plakativ ist.

  2. Das Bild von der Nebelwand fand ich sehr hilfreich. Vielen Dank an die Runde. Man hängt in diesem Text wie in einer Wand, und sieht dabei nicht mal mehr die eigenen Hände, die sich ja am Felsen festkrallen und den Absturz verhindern. Und plötzlich, ganz langsam, tastet man sich hinein, entdeckt Schlüsselworte im Nebel… Und plötzlich – macht das Ganze wieder Spaß…

  3. Uiuiui, Nebelwand in der Steilwand, das ist natürlich doppelt schlimm. 😉
    Nun, ehrlich gesagt, verstehe ich die Unzufriedenheit. Gerade der zweite Teil dieses Abschnitts zählt nicht zu den stilistischen Genusserlebnissen. Dass zudem wieder jede Menge „südafrikanische Interna“ dort angetippt werden, macht die Sache auch nicht besser. Ich sehe, ich muss Bonaventura vielleicht doch ein Zugeständnis machen. Es könnte sein, daß Gordimer-Fans damit kein Problem haben, da die Autorin diese Inhalte auch in ihren vorhergehenden Werken thematisiert hat. Aber dann frage ich mich, wieso sie die Postapartheidprobleme so detailliert auflistet, die müssten ihre Leser doch schon zur Genüge kennen.

  4. Ich versuche es positiv zu sehen. Stellt euch mal vor, wir fänden das Buch alle von der ersten bis zur letzten Seite grandios. Was will man da jeden Tag aufs Neue schreiben, wie jeden Tag aufs Neue seine Begeisterung ausdrücken. So nehmen wir einander an die Hand und gehen Stück für Stück gemeinsam durch die Nebelwand – das reimt sich ja sogar 😉

  5. Das hast du wunderbar geschrieben, liebe Bücherliebhaberin! Dieses Buch fordert uns, es knirscht im Kopf und wir? Wir sind nicht allein. In diesem Sinne, weiterhin gutes Lesen, mit oder ohne Nebelwand!

  6. meiner ansicht nach liegt ein problem auch darin, daß wir dieses buch portionsweise lesen. durch diese portionierung kann man sich nicht einlesen in diesen schwierigen stil, den gordimer pflegt, bei jedem abschnitt fängt man von vorn an und jubiliert, wenn man mal einen normalen satz gelesen hat, den man sofort versteht. läse man längere abschnitte, würde man sich vllt einfinden in diese sprache. besser zumindest.

    ich lese parallel zu diesem buch ein bändchen mit frühen erzählungen von ihr. die sind ganz anders, die machen sogar spaß beim lesen. das sind ganz „normale“ texte, noch aus der zeit der apartheid, womit ich nicht sagen will, sie seien unbedingt einfach. aber man versteht sie, ich habe beim lesen tatsächlich das gefühl, daß sie mich als potentiellen leser ernst nimmt und mir nicht einfach einen text vorwirft nach dem motto: dein problem, wenn du ihn nicht verstehst…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s