„Sie war schwarz, er weiß. Das war alles, was zählte.“

Ein Zitat aus der Mitte des ersten Abschnitts, das den Bezugsrahmen setzt. Alles steht unter der Frage „schwarz oder weiß“, eine Epoche wird auf drei sperrige, kühle Seiten verdichtet:

Gordimer erzählt von einer Zeit, als die Hautfarbe alle Aspekte des Lebens bestimmten; als Bestechungen, etwa in Form höherer Mieten, notwendig waren um eine verbotene Lebensform zu kaschieren: das Leben eines Weißen mit einer Schwarzen; als man seinen afrikanisch klingenden Namen besser nicht auf Klingelschilder schrieb. Es ist die Zeit, in der sich die beiden Protagonisten ineinander verliebten, sie (Rebecca Jabulile) schwarz, er (noch ohne Namen) weiß. Eine Zeit, in der sie das Land erst einmal verlassen mussten, um sich verlieben zu können. Diese Zeit stand unter dem Zeichen der Apartheid. Sie dauert von 1927 bis 1994. Die beiden sind in eine unwirtliche Epoche hineingeboren, doch in ihr haben sie einander gefunden.

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